Präzision, Innovation und Schweizer Uhrmacherkunst hautnah erleben
Zum Auftakt nach der Sommerpause führte der jüngste anavant Netzwerkanlass mit 60 Teilnehmenden zu OMEGA nach Biel.
Der ausgebuchte Anlass bot spannende Einblicke in die Produktion einer der bekanntesten Schweizer Uhrenmarken, einen Besuch im OMEGA Museum und viel Gelegenheit für den persönlichen Austausch innerhalb der TK-Community.
Mit OMEGA stand am 20. August 2026 ein ganz besonderes Schweizer Unternehmen auf dem Programm. Seit 1848 prägen Präzision und Innovationsgeist die Geschichte der Marke. Heute ist OMEGA weit über die Welt der Uhrmacherei hinaus bekannt – unter anderem durch die Zeitmessung an den Olympischen Spielen und als jene Uhrenmarke, die bei der ersten Mondlandung am Handgelenk der Astronauten mit dabei war.
Entsprechend gross war das Interesse aus unserer Community: Mit 60 Teilnehmenden war der Anlass vollständig ausgebucht. Gleichzeitig war es nach unserem erfolgreichen Auftakt in der Romandie bereits der zweite anavant Anlass in der französischsprachigen Schweiz.
Für die Besichtigung wurden die Teilnehmenden in drei Gruppen aufgeteilt – zwei deutschsprachige und eine französischsprachige.
⚙️ Wo Präzision auf modernste Produktion trifft
Im Zentrum des Nachmittags stand zunächst der Blick hinter die Kulissen der OMEGA Produktion. Dabei wurde eindrücklich sichtbar, wie viel technisches Know-how, ausgeklügelte Prozesse und konsequente Qualitätssicherung hinter einem fertigen Zeitmesser stehen.
Rund 2’500 Uhren verlassen gemäss den Informationen während unserer Führung täglich die Produktion. Besonders beeindruckend ist dabei das Verhältnis zwischen eigentlicher Produktion und anschliessender Prüfung: Auf rund einen Tag Produktion können bei einer Master-Chronometer-Uhr bis zu neun weitere Tage für Tests und Qualitätskontrollen folgen.
Diese Konsequenz hat einen guten Grund. Die Master-Chronometer-Zertifizierung stellt höchste Anforderungen an eine mechanische Uhr. Die Zeitmesser durchlaufen umfangreiche Prüfungen nach Kriterien des Eidgenössischen Instituts für Metrologie METAS. Getestet werden unter anderem Präzision, Gangreserve, Wasserdichtigkeit und die Widerstandsfähigkeit gegenüber starken Magnetfeldern.
Für unsere Technischen Kaufleute war der Fabrikbesuch damit weit mehr als ein Einblick in die Herstellung eines hochwertigen Produkts. Er zeigte beispielhaft, wie technische Kompetenz, effiziente Prozesse, Qualitätsmanagement und wirtschaftliches Denken zusammenspielen müssen, damit am Ende ein Produkt entsteht, das weltweit für «Swiss Made» steht.
🚀 Eine Reise durch mehr als 175 Jahre Uhrengeschichte
Nach der Produktion wechselten wir ins OMEGA Museum. Hier eröffnete sich eine weitere faszinierende Welt: von den Anfängen des Unternehmens über zahlreiche technische Innovationen bis zu jenen Momenten, die OMEGA zu einer weltweit bekannten Marke gemacht haben.
Historische Zeitmesser und aussergewöhnliche Modelle erzählen von mehr als 175 Jahren Uhrmacherkunst. Gleichzeitig wird sichtbar, wie eng die Geschichte von OMEGA mit Pioniergeist verbunden ist. Kaum ein Beispiel verdeutlicht dies besser als die erste Uhr auf dem Mond. Ebenso prägend ist das langjährige Engagement in der Sportzeitmessung.
Was sich durch Produktion und Museum gleichermassen zog, war der konsequente Anspruch an Präzision, Qualität und Langlebigkeit. Eine OMEGA soll nicht nur heute Freude bereiten, sondern im besten Fall über Generationen hinweg bestehen. Ein Verständnis von Qualität, das bei unseren Teilnehmenden Eindruck hinterliess.
🤝 Networking zum Abschluss
Nach so vielen Eindrücken durfte natürlich auch der persönliche Austausch nicht fehlen. Beim anschliessenden Apéro Riche im nahegelegenen Restaurant Merkur bot sich genügend Gelegenheit, das Erlebte zu diskutieren, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Bekanntschaften innerhalb der TK-Community zu knüpfen.
Genau diese Kombination macht unsere anavant Netzwerkanlässe aus: spannende Unternehmen kennenlernen, Einblicke erhalten, die normalerweise nicht zugänglich sind, und gleichzeitig Menschen aus unserer Community zusammenbringen.
Ein herzliches Dankeschön an OMEGA für den aussergewöhnlichen Einblick, die Gastfreundschaft und den spannenden Nachmittag in Biel. Ebenso danken wir allen Teilnehmenden, die diesen ausgebuchten Anlass zu einem gelungenen Start in die zweite Jahreshälfte gemacht haben.
